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Wenn das Herz bricht

Auch Broken Heart Syndrom genannt. Wenn das Herz bricht, handelt es sich um ein durch starke emotionale Belastung vorübergehendes Herzversagen. Sogar die Chinesischen Ärzte wussten schon vor über 2000 Jahren von diesem Phänomen. In den meisten Fällen geschieht das nach einer plötzlichen Beziehungskrise bzw. ein schwerwiegender Verlust, aber auch, wenn man entlassen wird oder es in einem Krieg Bomben regnet.

Im Kern ist das gebrochene Herz also eine akute Stresserscheinung. Negative Gefühle werden als überwältigend empfunden, dass das Herz nicht mehr mitspielt. Unser Körper setzt sich ebenso gegen eine emotionale wie auch eine körperliche Verletzung zu wehr.

 

Stress ist ein Ganzkörpererlebnis.

 

Dabei werden Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol freigesetzt. So wird unser Körper in Kampfposition gerückt. Dabei steigt auch der Blutdruck und die Herzfrequenz, die Atmung wird flacher und die Muskeln spannen sich an. Das alles verbraucht Energie, die durch Cortisol bereit gestellt wird. Unsere Stresshormone sind lebenswichtig für kurzfristige Kampf- oder Fluchtsituationen und auch bei der Abwehr von Viren und Bakterien. Gefährlich wird es für uns, wenn diese Reaktion langfristig anhält. Bei chronisch überhöhter Stresshormonausschüttung entstehen Krankheiten. Auch chronische Entzündungen im Körper sind gefährlich, da das einhergeht mit einer überhöhten Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und einer Schädigung körpereigener Abwehrzellen. Bei einer entzündlichen Stressreaktion muss dafür gesorgt werden, dass die körpereigenen Streitkräfte wieder zurück gefahren werden. Dafür ist einerseits der Parasympathikus und auch das Cortisol zuständig. Der Parasympathikus fungiert als eine Art Ruhepol. Mittels des Botenstoffes Acetylcholin sorgt er dafür, dass sich die Systeme wieder erholen. Der Sympathikus stimuliert die Entzündungsreaktion und der Parasympathikus beruhigt die Entzündung. Zeitlich begrenzt und auf einen spezifischen Reiz bezogen ist das Hoch- und Herunterregulieren der Entzündungsreaktion sehr nützlich.

Wenn unser Körper aber zu lange unter einer Infektion leidet oder wir emotional auf längere Sicht gestresst sind führt das zu einer ständigen Aktivierung der Stressaktivierung. Durch den ständig zu hohen Cortisolspiegel werden unsere Immunzellen praktisch lahm gelegt. Das kann dann zu erhöhter Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen und Allergien führen. Auch Krebs dürfte durch längerfristigen Stress und die damit verbundene Immunveränderungen begünstigt werden.

 

Das belastete Herz

 

Ein chronischer Entzündungsherd ist die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße, die die Grundlage für den Herzinfarkt darstellt. Der Mensch ist bereits schon seit Jahren chronisch überlastet. Gefühle von Angst, ständig unterdrückter Ärger und Überforderung machen ihm zu schaffen. Durch den ständigen Dauerdruck werden die Stresshormone ständig aktiviert. Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol sind im Blut in hohen Konzentrationen vorhanden. Der Blutdruck ist zu hoch, der Fettstoffwechsel angekurbelt, die Blutzuckerwerte erhöht. Dabei ist das Gerinnungssystem aktiviert, die Immunabwehr geschwächt. Gleichzeitig funktioniert das herunterfahren des Systems durch den Parasympathikus nicht mehr richtig.

So entstehen klein Risse in den Gefäßen. Dort dringt Flüssigkeit hinein, Fett und Kalk kann sich dort festsetzen. Fresszellen versuchen das Fett aufzunehmen. Nur schaffen sie es nicht und verfetten selbst. Und so verdickt immer mehr die Gefäßwand. Dadurch wird die Gefäßöffnung immer kleiner.

Die Gefäße sind nun so verengt, dass sie das Herz nicht mehr genug mit Sauerstoff versorgen kann.

 

 

So weit muss es nicht kommen. Akupunktur hilft! Mittels Akupunktur können die aufgestauten und unterdrückten Gefühle an die Oberfläche kommen und bewusst werden. Gleichzeitig wird auf der körperlichen Ebene das Nervensystem einerseits reguliert und beruhigt und andererseits der Körper angeregt sich selbständig zu regenerieren. Akupunktur wirkt auf die Psyche und den Körper gleichzeitig. Falls die Muster des Menschen, die sich in der Kindheit entwickelt haben, um in der Familie gut zu überleben, zu fest sitzen kann es sinnvoll sein mit der Somatic Experiencing Therapie zu arbeiten, um neue passendere Verhaltensmuster zu erlernen